Sehnsucht.

AppleTree.

Die Sehnsucht nach Gelingen.

Die Sehnsucht nach einem von Blockaden befreitem Leben,

treibt viele auf den Weg in unterschiedliche Richtungen zu unterschiedlichen Quellen diese Sehnsucht zu stillen.

In den letzten 2 Tagen bin ich mit 2 Menschen ins Gespräch gekommen, über ihre Suche und ihre Methodik dabei.

Es veranlasst mich darüber zu schreiben.

Das Wesentliche dieser Thematik ist ganz einfach.

1. Gott ist immer da- Er wartet auf uns um uns mit Seiner Weisheit zu beschenken, aber vor allem wartet Er auf uns um uns sagen zu können: Du bist wunderbar gemacht! Ich liebe Dich!“

In Matth. 8,8 steht geschrieben: „Herr ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“ Ja, Seine Worte bringen Heilung.

2. Gott verspricht uns ein Leben in Fülle- nicht gleichzusetzen mit Wohlstand- sondern mit Erfüllung, trotz unerfüllten Wünschen, die vielleicht für uns gar nicht so gut wären, wenn sei erfüllt worden wären….Also ein gelungenes Leben, in dem wir unsere Fähigkeiten entwickeln und unser Potenzial nutzen.

3. Die Wahrheit macht frei.

4. Die Versöhnung mit sich selbst und den anderen ist der Schlüssel- denn die Wahrheit zu zulassen bedeutet auch, uns selber kritisch betrachten zu können, sich seiner Fehler bewusst werden zu können, um Vergebung zu bitten oder den Schuldigern zu vergeben.

Anton Tschechow sagte mal: “ Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung.“

Das Leben ist eine Kette von Erfahrungen.

Damit sie uns nicht belasten, sondern weiter bringen, reicht es, wenn wir uns ihnen stellen- die Antwort liegt in uns, weil Gott uns mit Seinem Geist ganz genau zeigt, was uns von Ihm trennt.

Dann können wir aufblühen und andere an die Hand nehmen und sie begleiten mit ihren Erfahrungen fertig zu werden.

In diesem Sinne, an alle Sehnsüchtige,

sucht an der Quelle der Wahrheit für die Heilung.

Ich bin mit Euch verbunden auf meiner Suche nach der Heilung, immer wieder das Wesentliche übend.

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Ostern 2015

Stained Glass Window in The Cathedral/ Manchester.In der Dunkelheit dieser Erde,

Sein Glanz aus dem Himmel.

Hunderte von Jugendlichen feiern das Licht und Feuer,

die Kraft des Heilers von Nazareth

und ich bin dabei.

Ich bin dankbar,

ich spüre Hoffnung.

Es ist Ostern 2015,

mitten im Chaos unserer Weltpolitik,

mitten im Leid,

mitten im Leben,

Heilung, Freude,

Licht.

Das wünsche ich Dir auch.

Danke an Impact 2015 Team für das tolle Jugendtreffen!!!

http://impact-süd.de/

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Karsamstag- ein Tag zwischen den Zeiten…

Rainy Ash Wednesday.

Es ist dunkelgrau, kalt und nass draußen.
Die Natur im Trauergewand.
Alles steht still.
Ich sitze gefangen durch eine starke Erkältung in einem Hotelzimmer, während 750 junge Leute aus Süddeutschem Raum gemeinsam Gottes Nähe suchen.
Sie suchen nach mehr in ihrem Leben als nur das was sie sehen….Sie nutzen die Osterzeit um sich zu stärken auf dem Weg durch die komplexe und manchmal so sehr unschöne. ungerechte und im unwesentlichen Dingen versinkender Welt…
Gestern bedachte die Christliche Welt den Tod Jesus Christus. Die Fernsehprogramme lieferten Filme über christliche Themen, berichteten über Kreuzwegprozessionen.
Ich schaute mir den Kreuzweg aus Rom an. Nicht wegen dem Papst nur- ich wollte einfach miterleben, was die Christen in Rom so bewegt. An einem Ort, wo in der Geschichte viele Christen umgebracht wurden.
Dabei waren Christen Jünger eines Mannes, Sohn Gottes, der für das was schön, was gerecht und überhaupt was wesentlich ist, aufrief zu leben.
Das bewegte auch die Christen in Rom gestern- sie erinnerten uns wozu Jesus uns gerufen hat.
Heute bedenke ich es und bewege es in meinem Herzen weiter. Zwischen den Zeiten…

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Wärme. Frühjahrsputz und die Leichtigkeit- innen und außen…Teil 2.

Spring 2015.

Gestern schrieb ich über den Frühjahrsputz, denn äußerlichen und den innerlichen.

Ich habe die Wut und Hass erwähnt, den ich zugelassen habe, bevor ich dann zur Vergebung und Loslassung kommen konnte.

Vielleicht wundert sich die eine oder die andere, der eine oder andere, wie das möglich ist, Hass und Wut als O.K. Gefühl zu zulassen…

Ich habe auch Jahre lang den wunderbaren Psalm 139 minus die Verse 19-22 gelesen…

19. Ach Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müssten!

20. Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.

21. Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und es verdrießt mich an ihnen, daß sie sich wider dich setzen.

22. Ich hasse sie im rechten Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.

Der ganze Psalm ist ja sonst so positiv und erbauend, warum diese Verse???

Sie haben mich sehr gestört und geärgert!

Tja, bis ich durch die Lebenserfahrungen feststellen durfte, dass es tatsächlich Erlebnisse gibt, bei denen solche Gefühle entstehen.

Es wäre unehrlich und ungesund, diese unter den Teppich zu kehren.

Die Psalmen sind voll von König Davids Gefühlsbekenntnissen…

Nun – wie geht aber nun die Nähe von König David zu Gott mit den Hass-  und Wutgefühlen zusammen?

Ist Sein Schöpfer nicht der Gott der Liebe und Vergebung?

Ja es geht- denn Gott kennt uns, wir müssen uns nicht vor Ihm verbergen. Wenn wir ehrlich vor Ihn treten, Ihm unsere Gefühle hinlegen, wird Er uns mit ihnen helfen umzugehen!

Jetzt macht auch der letzte Vers des Psalms 139 auch Sinn:

23. Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich’s meine.

24. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Der Weg unserer Gefühle führt zu Gott- Er filtriert sie und hilft uns.

Das ist ein anderer Weg als der, der uns zu anderen Menschen führen würde, bei denen wir Allianz gegen unsere Schuldigern suchen würden…

Also- Gefühle zulassen ja, aber diese an die richtige Adresse zum Putzen schicken!

Ich wünsche Euch tolle Erfahrungen dabei.

Eine Übung, die Euch vielleicht dabei helfen könnte:

Lese den Psalm 139 und schreibe danach Deinen eigenen persönlichen Psalm.

Gott, unser Schöpfer sei mit Dir, wenn Du Dich zum  Putzen Deines Herzens aufmachst.

Ich wünsche Euch, Dir, einen wunderschönen leichten Frühling!

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